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Räuchern zu Ostara (Jahreskreis-Fest)

Das Fest der Fruchtbarkeit, das an der Frühlings-Tag -und Nachtgleiche  (20.03.2022) gefeiert wird,  ist ein Sonnenfest. Man weiß gar nicht so sicher, ob Ostara der Göttin Ostara oder gar Eostre gewidmet ist. Beide sind germanische bzw. teutonische Göttinnen der Fruchtbarkeit. Nun, leider gibt es hier keine echten Überlieferungen.

Wenn man aber mal etwas recherchiert, wer Eostre war, wird feststellen, dass das ursprüngliche Fest vermutlich der Göttin Eostre gewidmet ist. Schließlich ist sie die Göttin der Morgenröte, der Fruchtbarkeit und des Ackerbaues.

Im Jahreskreis liegt das Fest im Osten und symbolisiert so einen Anfang. War zu Imbolc noch die unschuldige, weiße, reine Birgid als Gottheit stellvertretend, kommt diese als Archetypus nun in eine neue Phase. Aber sie ist noch nicht die sinnliche, lustbare und selbstsichere Frau, die zu Beltane gefeiert wird. Man könnte sie mit der zur Frau werdenden Jugendlichen vergleichen, die nun fruchtbar wird und das erste Mal ihre Periode hat.

Nun, das muss mit Symbolen, die diese Fruchtbarkeit zeigen, gefeiert werden.

So sah man, die Hasen auf dem Feld und beobachtete ihr Treiben.Zudem sind sie einer der Tiere, die mit die ersten Nachkommen im Jahreslauf zeugen.

Das Ei war seither ein Zeichen für Fruchtbarkeit und um die Kraft der Frauen zu huldigen, färbte man diese Eier rot.

Und natürlich hatte auch das Wasser seinen Platz. Es wurde geweiht, denn welche Pflanze wächst schon ohne Wasser?

Und man backte Gebildebrote, aus vier Strängen, die die Elemente symbolisierten.

Im bäuerlichen Kontext wurden die Felder geweiht, damit es ein fruchtbares und ertragreiches Jahr wird.

In Finnland gab es den Brauch die Frauen mit Reisig zu hauen, um die Fruchtbarkeit anzuregen.

An anderen Orten gibt es auch Osterfeuer: In früheren Zeiten zündeten die Ägypter solche Feuer an, um die Sonne auf die Erde zu locken.

 Ja, das sind auch alles Symbole, die wir in den christianisierten Osterbräuchen finden:

Man denke an das Osterwasser, den Osterbrunnen, den Osterzopf und die Ostereier, die der Osterhase bringt.

Die Kirche konnte nur die Kelten christianisieren, indem sie ihnen die alten Feiern und ihre Naturverbundenheit ließen. Früher hieß das kirchliche Fest auch Pessach und nicht Ostern.

 Im 18. Jahrhundert kam dann das Neo-Druidentum auf, hier heißt das Fest meistens Alban Eiler, was in etwa „Licht der Erde“ bedeutet.

Aber an diesem Fest geht es auch um Balance und was wäre so ein Fest ohne einen Männlichen Aspekt. Dafür stehen die Lämmer, die geschlachtet werden und ihr Blut geben.

Der wilde, grüne Mann ist erwacht und aufgestanden. Die Kelten kennen ihn als geweihtragenden Gott des Waldes, als Cernunnos.

Ja ,zu Imbolc erwacht der Sonnengott Belenus auch, aber er kann noch 6 Wochen schlafen, wenn er vom Sonnenstrahl geblendet wurde.

Wenn wir uns umschauen, sehen wir das nun alles nach draußen drängt. Nichts will mehr in Verborgenen bleiben.

Zu Imbolc haben wir uns um unseren zu Yule gesäten Samen gekümmert, nun sind schon die ersten Keime gesprossen und manche müssen “pikiert“ werden.

Es ist an der Zeit auszumisten und reinen Tisch zu machen. Man kennt das ja, wenn die Sonne rein scheint und die Fensterscheiben dreckig sind, dann putzt man das auch sofort obwohl es nicht rational ist, es ist fast schon wie ein Zwang.

Und so geht es bei diesem Fest nicht nur um die Fruchtbarkeit, vor allem die  der Frauen, sondern auch um die Wahrheit, die Reinheit  und Aufrichtigkeit.

So kann man nun prüfen was nun endgültig weg muss, was eben einer Fruchtbarkeit im Weg steht und man kann um gutes Gelingen fürs Jahr Bitten.

Der Samen, den man zu Yule gesetzt hat, muss nun wachsen und groß und stark werden.

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