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Anleitung zur energetischen Hausreinigung

In einem alten Bauernhaus klappern die Fensterläden im Wind, es ist eisig kalt, feucht und Nebel steigt aus dem tiefen Wald heraus.

Der Duft der Fichten, Kiefer und Tannennadeln liegt in der Luft und aus dem Schornstein des alten Hauses steigt ebenfalls dichter Rauch auf.

Im alten Bauernhaus hat sich die Familie und auch Andere aus der Gemeinde in dieser besonderen Nacht versammelt. Es ist spät am Abend, doch es ist nicht irgendein Abend, es ist die Zeit der Raunächte. Ein Mann, es könnte ein Priester sein, hält andächtig eine Schale mit Weihwasser, ein Anderer hält eine Rauchpfanne mit Weihrauch oder Fichtenharz in der Hand und verteilt den Rauch in allen Ecken und ein älterer Mann hält einen Rosenkranz in der Hand und murmelt manchmal leise, manchmal laut Sätze wie: „Beschütze unseren Hof“, „Herr, vertreib die Geister“ oder „Behüt Mensch und Vieh“ vor sich her. Die Kinder sitzen mit der Oma vor dem warmen Kamin und entzünden eine Kerze, auch sie sind in die Stille gegangen, andächtig und auch ein wenig ehrfürchtig warten sie in dem  warmen Zimmer darauf, dass die bösen Geister vertrieben werden und ihr Heim und Hof gereinigt in das nächste Jahr gehen kann.

Zweifelsohne, wenn man über das Räuchern und Reinigen nachdenkt, braucht man nicht in die Ferne zu blicken. Natürlich kennen wir die alte Räuchertradition der Römer, der Indianer oder der Asiaten. Doch auch hier in unserem Lande gibt es eine uralte Räuchertradition.

Ob es die Kelten waren, die vor ihrem Haus einen Räucher-Altar hatten und wohlriechende, heilende und reinigende Kräuter und Harze verräucherten oder die alten, wissenden Bauern, die zu Jahreskreisfesten in die Stille und Demut gingen und die bösen Geister aus ihrem Haus vertrieben. Die Räuchertradition gibt es auch bei uns und seit einigen Jahren feiert sie eine Renaissance. Die Art und Weise, wie man räuchert und was man räuchert, hat sich verändert, doch der Geist der alten Kelten und Germanen ist erhalten geblieben und immer mehr werden alte Rituale und altes Wissen wieder zugänglich gemacht.

Das was für die Bauern früher ein notwendiges Ritual war, um ihr Haus zu reinigen und zu schützen, ist heute für viele Menschen ein Einstiegsthema in die spirituelle Welt geworden:

 

„Die energetische Hausreinigung“

Wer hat nicht einmal bei einer Yoga-Stunde gesagt bekommen, dass wir nach der Trennung der Beziehung dringend einmal unser Haus ausräuchern sollten oder nach dem Tod der Großmutter dafür sorgen müssen, dass ihr Geist das Haus verlässt.

Zum Thema „Energetische Hausreinigung“ gibt es viele Mythen und Glaubensmuster, viele sind uns nicht wirklich dienlich, aber sie zeigen uns, wie interessant das Thema doch für uns alle ist. Denn Energien sind da, wir können sie manchmal nicht benennen, doch manchmal spüren wir sehr deutlich. Ob „die Luft so dick ist, dass wir sie schneiden könnten“ oder „Spannung in der Luft liegt“, ob wir uns unwohl fühlen, wenn wir eine Grabstätte aufsuchen oder wir uns in einem bestimmten Raum im Haus plötzlich kalt und schwach fühlen.

Für die alten Weisen aus allen Kulturen war es kein Geheimnis, dass Gedanken, Gefühle, Worte und Taten immer schöpferisch sind und dass die Schwingung, die wir aussenden, mit jedem Informationsfeld kommuniziert. Für sie war es auch kein Geheimnis, dass wir Menschen, Tiere, Pflanzen, ja ein jedes Objekt von einem geheimnisvollen Feld eingehüllt ist, der Aura.

In den letzten Jahrzehnten gab es in unserer westlichen Welt herausregende Denker und Wissenschaftler, die begonnen haben, dieses Feld und die Auswirkungen unserer Gedanken auf die Umwelt zu untersuchen. Dazu gehört natürlich Rupert Sheldrake, der  den Begriff des morphogenetischen Feldes geprägt hat. Der Soziologe Michael Mayerfeld Bell widmete seine Forschungsarbeit ebenfalls diesem morphogenetischen Feld, oder umgangssprachlich der Aura, und behauptete, dass jeder Mensch mit seinen Gedanken und Handlungen eine Art Aura an jedem Ort hinterlässt, an dem ein Mensch sich regelmäßig aufhielt.

Genau dieses „Hinterlassen“ von Informationen eines Menschen an einem Ort macht eine energetische Hausreinigung interessant. So, wie wir uns abends von dem Staub und Schmutz des Tages befreien, wenn wir eine entspannende Dusche nehmen, so bedarf es auch ab und an einer Reinigung unserer 4 Wände. Den „Schmutz“, den wir und unsere Vorbewohner mit unseren Gedanken und Worten, Handlungen und Gefühlen verursachen, können zwar viele Menschen nicht sehen, dennoch ist er genauso real, wie der Schmutz der Schuhe auf dem Laminatboden.

 

Für was braucht meine eine energetische Hausreinigung?

Jeder Gedanke, den du hast, jedes Gefühl, das du spürst, jedes Wort, das du sagst und jede Handlung, die du durchführst, hinterlässt ihre Spuren. In meinen Seminaren veranschauliche ich das den Teilnehmern durch eine Skala und ein Bild.

Wenn wir uns eine Skala vorstellen und diese in zwei Bereiche unterteilen, dann würden wir in dem oberen Bereich der Skala, die positiven Gefühle darstellen. Positive Gefühle, sind Gefühle der Freude, der Harmonie, des Friedens, des Vertrauens, kurzum alle Gefühle, die sich gut anfühlen, die ein warmes Gefühl im Brustbereich hervorrufen und ein Lächeln auf die Lippe zaubert.

Im unteren Bereich der Skala sind all jene Gefühle anzusiedeln, die uns eng fühlen lassen, unsere Mundwinkel nach unten ziehen, eine schlechte Laune verbreiten und bei dauerhaften Fühlen auch schädlich auf uns wirken. Dies sind Gefühle wie Zorn, Hass, Wut, Neid etc.

Ich bitte dich einmal ein positives (oder sagen wir: konstruktives, schönes) Gefühl in dir hervorzurufen. Das geht ganz einfach, denn wir alle haben einmal das Gefühl von Freude oder Liebe erlebt. Erinnere dich einfach an eine Situation, in der du das Gefühl sehr stark empfunden hast und tauche in diese Erinnerung ein, lasse zu, dass dieses positive Gefühl dich vollkommen durchdringt und einhüllt.

Du stellst nun fest: Du fühlst dich auf einmal weit, du bist glücklicher als gerade eben und sicherlich lächelst du sicherlich auch.

Wenn du dies nun mit einem negativen Gefühl (oder sagen wir: destruktiv, unschön) durchführst, hat es den umgekehrten Effekt: Du fühlst dich mies, wie wenn eine Laus über deine Leber gelaufen ist, du fühlst dich auch überhaupt nicht weit und leicht an, sondern eher eng und schwer.

Du merkst auch hier gewiss sehr schnell, dass diese „negative“ Energie dich ebenfalls vollkommen durchdringt und einhüllt.

Ich benutze übrigens ungern die Bezeichnungen von positiver oder negativer Energie, da ich diese Bezeichnungen nicht als richtig empfinde, aber verwende sie hier dennoch, damit es einfach bleibt. Mit positiv und negativ kann jeder etwas anfangen.

Wir alle sind von etwas umgeben, was ich die göttliche Ursubstanz nenne. Andere Menschen nennen dies einfach Energie oder Geist, Photonen oder auch Bewusstsein und Quantenfeld.

Diese Energie ist überall, sie umgibt uns, lebt in uns und wir nutzen sie tagtäglich, jede Sekunde unseres Lebens. Sie durchdringt uns und erlaubt uns Schöpferisch tätig zu sein.

Meiner Meinung nach ist es die göttliche Ursubstanz, die allem Leben verleiht, dies beinhaltet auch, dass diese Energie all unseren Gedanken, Gefühle und Worte Leben verleiht.

Stelle dir einmal ein Bild vor: Du bist auf diesem Bild und überall um dich herum ist eine feine Wolke aus kleinsten Energiepartikeln.

Wenn du nun ein Wort sagest oder auch nur einen Gedanken denkst, dann strömt diese Energie hinten in dich ein und verlässt vorne wieder deinen Körper mit dem Wort oder dem Gedanken. Diese göttliche Ursubstanz nutzt dafür unser vorhandenes Chakrensystem. All deine Gedanken, Gefühle, Worte und auch Taten werden automatisch mit der göttlichen Ursubstanz, die überall um dich und in dir ist, mit Energie angereichert. Dein Gedanke wird durch diese göttliche Ursubstanz zu einem Informatiosfeld verdichtet,

Du hast bei dem kleinen Experiment gerade eben einen Eindruck davon bekommen, wie machtvoll deine Gedanken sind. Es gibt viele Forscher, die sich viel größeren und weitumfassenderen Experimenten widmen. Ob es Scheinoperationen sind, Placebos, die uns gesund machen oder Untersuchungen darüber, dass alleine der Gedanke an sportliche Übungen, die Muskulatur wachsen lässt. Die Auswirkungen unserer Gedanken auf unser Leben und natürlich auch auf unseren Körper sind kein Geheimnis mehr.

Stelle dir bitte einmal vor, dass du jeden Tag die Gefühle aus dem Experiment empfinden würden. Du spürst jeden Tag zum Beispiel den Zorn in dir, Tag ein und Tag aus für einen langen Zeitraum.

Du weißt, wie stark dieses Gefühl in dir sein kann, glaube mir, diese Information des Zornes durchdringt nicht nur deine Aura, sondern sie durchdringt jedes Informationsfeld, mit dem du in Kontakt kommst.

Wenn du einmal kurz wütend bist, weil dein Nachbar dir ins Auto gefahren ist, dann nutzt du auch die göttliche Ursubstanz und erschaffst ein Informationsfeld. Dieses ist aber viel zu schwach, um jetzt wirklich große Auswirkungen auf dein Leben zu haben. Dieses energetische Feld würde sehr schnell durch die anderen Felder gewandelt werden, wie Wolkengruppe, die sich zusammen fügen, weil sie sich gegenseitig anziehen und zu klein sind, um eigenständig existieren zu können.

Aber je intensiver dein Gefühl ist und je länger du dieses Gefühl auslebst, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass du ein Informationsfeld erzeugst, dass dann mit deiner Aura und der Aura des Hauses in Kommunikation geht.

Dies gilt im positiven, wie im negativen Bereich.

Dieses Informationsfeld wird in der Aura des Hauses „gespeichert“, die Information (oder vereinfacht ausgedrückt: Energie) durchdringt jedes Objekt, verbindet sich mit jeder Wand.

Auch das Informationsfeld, die Aura des Grundstückes, mit all ihren Pflanzen, der Erde, den Bauten und Materialien wird mit deinem erschaffen Informationsfeld verbunden.

Jedes Atom, jedes Molekül ist von einem energetischen Feld umgeben, einem Feld, das Informationen speichert.

Als ich im Alter von 20 Jahren eine Heilerausbildung begonnen hatte, fing ich plötzlich an ein Feld um Menschen herum zu sehen. Manchmal mit Farben, manchmal in Grau und Weißtönen. Dieses Feld bewegte sich unaufhörlich, an manchen Stellen war es weniger ausgeprägt oder hatte eine andere Ausstrahlung und Farbe, manchmal bei Gesprächen weitete sich das Feld oder veränderte seine Form. Anfangs dachte ich meine Augen seien irgendwie beschädigt und diese Felder machten mir Angst, später fand ich es interessant und nutze dieses „Sehen“ überall. Was ich damals lernte, war, dass tatsächlich alles ein Feld, eine Aura hatte. Selbst ein Bild an der Wand hatte eine energetische Ausstrahlung. Damals fing ich dann an zu untersuchen, wie man dieses Feld verändern kann und ich begann damit Energien zu transformieren und landete bei der energetischen Hausreinigung.

 

Wie reinigt man nun diese Felder und Energien?

Das Ziel einer energetischen Hausreinigung besteht darin, ein Haus oder ein Grundstück von alten Energien und Informationen zu befreien. Seien dies nun deine eigenen Gedanken und Gefühle, die Gedanken, Gefühle und Worte deiner Vorbesitzer oder  das Informationsfeld von einer grausamen Tat vor vielen Jahrhunderten. Wir reden hier natürlich nur von Energien, die niedrig schwingen oder die wir als negativ bezeichnen würden.

 

Nun, wie wandeln wir diese Energie um?

 

Dies geschieht, indem wir eine Energie erzeugen, die höher schwingt, als jene, die im Moment vorherrscht. So, wie wir durch unsere Gedanken, Worte, Gefühle und Taten ein Informationsfeld erschaffen, das uns nicht dienlich ist, so können wir mit unserem Bewusstsein auch Energien erschaffen die uns dienlich sind. Diese umwandelnde Kraft entsteht auch durch uns.

Und diese „höheren“ Energien und Gefühle, sind fähig die „niederen“ Energien umzuwandeln. Nicht jeder Mensch kann am Anfang diese Kraft alleine erzeugen, aber das brauchen wir auch nicht. Wir haben Hilfsmittel, wie zum Beispiel die Pflanzenkräfte, die seit Jahrtausenden genutzt werden, um eine gute Energie zu erzeugen.

 

Die Pflanzekräfte und andere Hilfsmittel

So wie jede Pflanze eine Wirkung im grobstofflichen Bereich hat, wie z.B. der Rosmarin, der unseren Kreislauf in Schwung bringt, der Thymian, der uns von Schleim befreit, oder die Angelikawurzel, die uns dabei hilft unsere Nahrung zu verdauen, so wirken die Pflanzen natürlich auch im feinstofflichen Bereich.

Die alten Kulturen sprachen immer von den Pflanzengeistern oder Pflanzendevas, die durch das Verräuchern von der Pflanze gelöst und in die Luft und in den Raum abgegeben werden. Jeder Pflanzengeist wirkt auch auf unsere Aura und die Aura unseres Hauses.

Der Rosmarin ist eine alte Schutzpflanze und vitalisiert neben dem Körper beim Verräuchern auch unseren Geist. Der Thymian reinigt die Luft und stärkt unseren Mut und unser Vertrauen in uns selbst. Die Angelikawurzel befreit uns beim Räuchern von negativen Gedanken und erhellt das Licht in uns.

Und dann gibt es natürlich Pflanzenkräfte, die ganz gezielt für eine energetische Hausreinigung eingesetzt werden können. Ich selbst benutzte seit 19 Jahren eine Mischung aus überwiegend indianischen Pflanzen, die nach meiner Erfahrung, die stärkste reinigende Wirkung haben. Während meiner Jugendzeit habe ich mich sehr mit dem Schamanismus und dem alten Wissen von Indianern beschäftigt, so ist dann auch die Räuchermischung entstanden:

Das ist zum Ersten  der weiße Salbei, der im Südwesten der USA und im Nordwesten von Mexiko wächst. Mittlerweile hat sich das Wissen über die starke reinigende Kraft dieses Krautes auch bei uns verbreitet und so ist der weiße Salbei zum beliebtesten Räucherstoff für eine Hausreinigung geworden.

Ich nutze als Zweites die Zedernspitzen, die von vielen Indianerstämmen als weibliches Gegenstück zum weißen Salbei gesehen wird. Die Zeder ist ein sehr würdevoller, kraftvoller Baum und beim räuchern wirkt die Zeder ebenfalls stark reinigend, zentrierend und heilend auf die Raumenergie.

Als Drittes in der Mischung verwende ich den weißen Copal, der in der Indianerkulturen Südamerikas verwendet und verehrt wird, wie bei uns der Weihrauch. Er wirkt erhellend und reinigend auf die Raumenergie.

Als Viertes benutze ich Sweetgras, was auch bei uns als Süßgras bekannt ist. Diese wunderbar süßlich-duftende Pflanze sorgt bei der energetischen Reinigung dafür, dass positive Kräfte und Energien gerufen werden. Als Letztes in meiner Mischung findet man die Angelikawurzel, die laut einer Sage von Erzengel Raphael auf die Erde gebracht worden ist. Sie ist einer der magischsten Schutzpflanzen, die ich kenne und hat eine unglaubliche lichtvolle Kraft.

Wer sich für diese Räuchermischung interessiert, kann sie im Handel erwerben, aber das muss nicht sein. Viele Menschen haben einen Garten, in dem Salbei wächst oder Thymian in der Küche (bitte in Bio-Qualität). Diese Kräuter können ebenfalls verräuchert werden. Auch findet man viele heimische Kräuter in unseren Wäldern, die ebenfalls reinigend wirken.

Ob das Harz der Fichte, die Nadeln der Kiefern, der Lavendel oder die Minze ist.

Wenn man sich darüber klar ist, wie eine energetische Hausreinigung funktioniert. Wenn man bedenkt, dass eine Energie erzeugt werden muss, die die vorherrschende Energie transformieren kann, dann ist es zweitrangig welche Kräuter man verwendet.

In meinen Büchern beschreibe ich weitere Hilfsmittel, die uns zur energetischen Hausreinigung zur Verfügung stehen. Dazu gehören zum Beispiel die vier Elemente, wie Wasser (geweihtes Wasser), Erde (Salz), Feuer (Kerze) und Luft (Rauch). Diese Elementenkräfte haben ebenfalls eine große Wirkung auf das Informationsfeld des Hauses.

Das Salz kannst du ein paar Tage vor deiner Hausreinigung bereits auf Zeitungspapier auslegen, es zieht langsam die Energien an und am Tag der Hausreinigung kannst du dann das Salz mit all den darin enthaltenen Energien entsorgen. Bitte aber außerhalb deines Hauses.

Die Kerze symbolisiert das Element Feuer und kann ebenfalls für eine energetische Hausreinigung genutzt werden. Die Kerze findest du auch gleich in der Anleitung wieder.

Ein weiteres Element, das wir nutzen können, ist der Klang. Nicht umsonst wird  bei schamanischen Ritualen die Kraft der Trommel genutzt oder im asiatischen Raum mit der Klangschale harmonisierende Energien erzeugt. Wir selbst haben manchmal in unserem Lande gehört, dass es sinnvoll ist die Wände laut abzuklatschen.

Viele Menschen sind auch offen für die energetische Arbeit. Vielleicht hast du Erfahrung mit Reiki oder Prana gemacht. Du kannst diese Energie ebenfalls für deine Hausreinigung nutzen. Es gibt auch Symbole, Energiesprays oder natürlich die Engelwesen.

Sie alle helfen uns dabei die notwendige Kraft zu erzeugen, die eine Hausreinigung effektiv macht.

Konzentrieren wir uns nun einmal auf die Räucherstoffe, dem Hauptelement einer energetischen Hausreinigung:

 

Zutaten zum Räuchern

 

Folgende Zutaten brauchst du zum Räuchern:

 

Ein feuerfestes Gefäß

Da die Kohle beim Verräuchern mehrere hundert Grad heiß wird, ist es notwendig eine Schale vorzugsweise aus Naturmaterialien zu nehmen. Achte darauf, dass diese Schale dickwändig ist, eine zu dünne Schale würde unter der Hitze schnell platzen.

Ganz gut geeignet ist eine dicke Müslischale, die wohl jeder im Schrank hat und wenn nicht, dann findet man diese im Haushaltwaren-Geschäft. Eine spirituelle Fachbuchhandlung oder ein Räucherladen bietet auch meist gute Räucherschalen an, überwiegend aus Speckstein, Keramik oder Ton. Von Gefäßen aus Messing, sowie den schwenkbaren Gefäßen, wie sie oft in der Kirche benutzt werden, kann ich nur abraten. Das Schwenken ist eine große Übungssache und Gefäße aus Messing werden viel zu heiß, als das man sie in der Hand halten könnte.

 

Kohle

Es gibt unterschiedliche Kohlen im Handel, überwiegend in den spirituellen Fachgeschäften.

Man findet dort Naturkohle und Schnellzünderkohle. 

Die Schnellzünderkohle, die man auch von einer Shisha kennt, gibt es drei Größen. Die kleinere Packung glüht ungefähr 30-45 Minuten, die Größere 45-60 Minuten abhängig davon, wie sie mit Sauerstoff versorgt wird und die Größte brennt über 90 Minuten.

Der Vorteil der Schnellzünderkohle liegt im Salpeter. Zündet man einmal diese Kohle an, beginnt die Kohle durch den Salpeter schnell an Funken zu schlagen, und in kurzer Zeit ist glimmt die Kohle gleichmäßig. Diese Schnellzünderkohlen sind meist in einer 10er Packung in Alufolie eingewickelt und kosten nur 2-3 Euro. Die Schnellzünderkohlen haben eine Mulde oben, in der später die Räucherstoffe reinkommen.

Die Naturkohle hat keinen Salpeter. Salpeter entwickelt anfangs natürlich einen gewissen Eigengeruch und viele Menschen möchten auf diese „Chemikalie“ verzichten und greifen auf die Naturkohle zurück, die aus gepressten Pflanzenteilen besteht.

Für den Anfang würde ich Ihnen dennoch zur Schnellzünderkohle raten, weil der Umgang mit ihr einfacher ist. Die Naturkohle brennen schlechter an und glimmen manchmal auch nicht gleichmäßig.

 

Sand

Sand ist für die Hausreinigung unabdingbar.  Der Sand kommt großzügig in die Schale und dient so der Isolation. So wird das Gefäß nicht zu heiß und das Gefäß wird auch nicht durch die glühende Kohle beschmutzt. Sand, ob Quarzsand oder Vogelsand (Achtung, ohne Zusätze), erhältst du in jedem Baumarkt oder Räuchergeschäft.

Den Sand vom Spielplatz oder vom Strand würde ich nur benutzen, wenn ich sicher bin, dass dort niemand hingepinkelt hat. Denn tatsächlich kann man dies dann später beim Räuchern riechen und das wollen wir sicherlich alle nicht.

 

Kupferzange

Um sich nicht die Finger schmutzig zu machen oder sie gar zu verbrennen, nutze ich beim Räuchern immer eine Kupferzange, um die Kohle zu halten. Ich würde dir  raten sich ebenfalls solch eine Zange zu besorgen.

   

Schritt für Schritt-Anleitung

Beginn damit, dass du dir einen Raum suchst, der ungefähr die Mitte des Hauses oder deiner Wohnung darstellt.

Setze dich dort auf den Boden,  entspanne dich, mach eine eine kurze Atemübung und fahre deine Antennen aus. Mache eine kurze Meditation und stelle dir vor, wie du auf Empfang gehst, dehne deine Aura aus und stelle dir vor, dass die Grenzen deiner Aura dünner werden.

Mache dir bewusst, dass du eine energetische Hausreinigung machen nöchtest und gehe eventuell ins Gebet oder rufe eine höhere Macht, der du vertraust, ob das Gott selbst, Engelwesen oder Christus ist, bleibt zweitrangig.

Dann gehe in jedes einzelne Zimmer, setze dich dort hin und spüre einmal den Geist dieses Raumes. Spüre auch in deinen Körper hinein. Wird dein Körper warm und weitet sich, fühlt es sich gut an in diesem Zimmer oder fühlst du eine Unruhe in dir? Erlaube dir wahrzunehmen, welche Energien in diesem Zimmer sind. Vielleicht taucht ein Bild in dir auf oder ein Gefühl bahnt sich seinen Weg nach oben.

Schaffe dir einen Überblick, einen Einblick eines jeden Raumes. So weisst du später, welches Zimmer mehr Aufmerksamkeit von dir braucht.

Dann gehe wieder in die Mitte deines Hauses und bereite das Ritual vor.

Nimm vielleicht eine Kerze zur Hand und zünde diese an.

Die Kerze symbolisiert das Feuer und wenn du gleich mit der Kerze und deiner Räucherschale durch die Zimmer gehst, bitte darum, dass dieses Element, dieses Feuer alle Energien in dem Raum verbrennt, die dir nicht dienlich sind.

Nimm nun die getrockneten Kräuter oder die Räuchermischung zur Hand.

Die einzelnen Räucherstoffe sollten nicht zu groß sein, es kann also von Vorteil sein einen Mörser zur Hand zu nehmen und die einzelnen Räucherstoffe darin zu verkleinern und zu mischen. Dann nimm deine feuerfeste Schale zur Hand und fülle die Schale bis zum Rand mit Sand. Anschließend nimm die Zange zur Hand, greife dir eine Kohle und zünde diese an. Am Besten am Fenster oder draußen, so dass der Rauch abziehen kann.

Du siehst, sobald die Kohle in Kontakt mit der Flamme der Kerze oder des Feuerzeugs kommt, funkt die Kohle für ein paar Minuten. Wenn keine kleinen Funken mehr fliegen, dann bedeutet das, dass die Kohle nun glüht.

Lege die Kohle dann in deine Schale mit Sand und lege ein wenig deiner Kräuter oben auf die Mulde der glühenden Kohle. Durch die Hitze der Kohle verglimmen die Räucherstoffe sofort und der Rauch mit all den darin enthaltenen Pflanzenenergien verteilt sich im Raum.

Gehe  nun in den ersten Raum, den du reinigen möchtest. Optimal wäre es sich von unten nach oben durch das Haus zu arbeiten, Zimmer für Zimmer.

Stelle als erstes das Räuchergefäß ab und gehe mit der Kerze durch den Raum.

Visualisieren dabei, wie die Flamme der Kerze alles Dunkle verbrennt. Wenn du möchtest, bete dabei oder rufe eine geistige Kraft und bitte darum, dass diese geistige Kraft dich bei der Reinigung unterstützt.

Dann stelle die Kerze ab und nimm die Räucherschale zur Hand.

Beginne dann mit deiner Räucherung. Verteile den Rauch mit deiner Hand oder auch mit einer Feder im Raum. Achte übrigens unbedingt darauf, dass vorher eventuell vorhandene Rauchmelder abgeschaltet werden, sonst wird es bald laut.

Verteile den Rauch im ersten Raum, in dem du dich befindest. Beobachte genau den Rauch, es kann sein, dass an manchen Stellen der Rauch unruhig wird, er von Ecken verschluckt wird oder gar seine Farbe verändert.

Wenn dies der Fall ist, dann spüre dort in diesen Platz oder diese Ecke hinein. Vielleicht hattest du vorhin, als du durch die Räume gegangen bist, auch schon das Gefühl, dass dort in diesem Raum eine besonders dichte Energie sitzt. Schaue, ob durch intensiveres Räuchern Ruhe in diesen Platz einkehrt. Vielleicht aber auch nimmst du ein weiteres Hilfsmittel zur Hand, wie eine Trommel, eine Klangschale oder eine Zimbel.

Vielleicht braucht diese Stelle in deinem Haus auch noch etwas energetische Unterstützung. Errichte gedanklich ein Lagerfeuer dort an diesem Platz, ein violettes Feuer, dass ebenfalls die Kraft hat Energien zu transformieren. Oder, wenn du möchtest, stell dir vor, dass dort an diesem Platz eine Lichtsäule steht. Eine Säule aus Licht, die unten tief in das Erdinnere und  oben weit in den Himmel reicht.

Diese Lichtsäule dreht sich, wie eine Spirale und saugt alle niederen Energien an und saugt sie nach oben ab.

Wenn du dann merkst, dass der Rauch wieder ruhiger geworden ist und sich normal verhält, dann hast du die Energie im dem Raum erfolgreich gewandelt und du kannst den nächsten Raum betreten.

Dort mache das Gleiche, wie im ersten Raum. Gehe mit der Kerze durch den Raum und bete. Dann nimm die Räucherschale in die Hand und räuchere.

Du wirst übrigens schon bemerkt haben, dass die Räucherstoffe auf der Kohle schon verglimmt sind. Nimm die Kohle mit der Zange, schütte die Pflanzenasche neben die Kohle in das Räuchergefäß aus und lege dann neue Räucherstoffe auf die Kohle.

 

Zum Abschluss

Räuchere jeden Raum aus, von unten bis oben. Nutze weitere Elemente, wenn du möchtest. Ob nun eine Klangschale, ein Energiespray, die Visualisierung der violetten Flamme oder die Kerze. Du weißt, entscheidend bei einer energetischen Hausreinigung ist, dass du eine Kraft erzeugst, die die Energien wandeln kann. Es gibt so viele Möglichkeiten dies zu tun, es würde den Rahmen dieses Artikels sprengen, näher darauf einzugehen.

Mit der Räucherung und den beschriebenen Hilfsmitteln hast du alles zur Hand, um eine erfolgreiche Hausreinigung zu machen.

Wenn du mit der Reinigung fertig bist, nutze vielleicht noch die Kohle und reinige einmal selbst deine Aura.

Dann öffne alle Fenster und lasse den Rauch abziehen. Bring frische Luft in dein Heim. Vielleicht machst du jetzt auch eine schöne CD an und zauberst mit der Duftlampe einen guten Duft in dein Haus. Mache einfach das, was sich gut für dich anfühlt und wissen lässt, dass das Ritual abgeschlossen ist.

Du wirst schon bald merken: du fühlst dich ruhiger, glücklicher und gereinigt. Dein  Zuhause wird wieder das, was es sein soll: Eine Oase der Ruhe und Kraft.

Albträume, Unruhe, Streitereien, all dies kann nun der Vergangenheit angehören.

Ich möchte dir noch eine kleine Anekdote erzählen, die ich oft und gerne weitergebe:

Wenn Christus damals vor 2000 Jahren ein Haus betrat, dann hat er sicherlich nicht dieses Haus ausgeräuchert, um sich darin wohl zu fühlen oder die Energien zu transformieren.

Christus war dieses Licht und somit war auch jeder Raum, den er betrat von diesem Licht umgeben.

Natürlich sind wir nicht Christus und wir können auch nicht immer solch eine große Kraft erzeugen. Deswegen haben wir die Möglichkeit zu Räuchern. Aber dennoch, denke daran: Mach die Hausreinigung bewusst. Dein größtes Gut und deine größte Kraft entspringt aus deinem Geist!

Dein Geist ist fähig alle Energien und Gefühle zu erzeugen, ob gute oder schlechte, hohe oder niedere!

Ich wünsche dir viel Freude und Erkenntnisse mit deiner energetischen Hausreinigung.

Dein Georg

 

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Kategorie: Energetische Hausreinigung