Boswellia sacra Weihrauch: Hojari, Oman, Duft, Wirkung & Qualität

Boswellia sacra Weihrauch: Hojari, Oman, Duft, Wirkung & Qualität

Kurz erklärt: Boswellia sacra ist eine Weihrauchbaum-Art, die vor allem im Oman, im Jemen und angrenzenden Regionen wächst. Besonders berühmt ist der Oman-Weihrauch aus der Region Dhofar, vor allem der sogenannte Hojari-Weihrauch. Er ist für seinen hellen, frischen, zitrischen, harzigen und leicht minzig-eukalyptischen Duft bekannt. Je nach Ernteort, Farbe und Sortierung unterscheidet man Qualitäten wie Royal Hojari, Superior, Amber, Shaabi oder regionale Bezeichnungen wie Najdi, Shazri und Mughsayl.

 

Der Reine Oman-Weihrauch Boswellia sacra

Der Boswellia sacra aus dem Oman gilt als reinster und teuerster Weihrauch der Welt und hat unter den Weihrauchsorten eine hohe Beliebtheit, daher werden wir diesen Weihrauch etwas ausführlicher behandeln. Wenn das Wort Oman-Weihrauch fällt, dann nicht ohne die besondere Region im Oman, in der er wächst: dem Gebiet Dhofar.  Das liegt vor allem an der Gebirgskette in Dhofar, in der es verschiedene Höhen, Wüsten und somit Niederschlagszonen gibt. Doch bevor wir uns mit diesen Zonen und seinen Qualitäten beschäftigen, kommen wir erst einmal zum Königsgrad des omanischen Weihrauchs:

Der Oman Weihrauch wird im Handel sehr oft als „Al-Hojari“ Weihrauch bezeichnet, manchmal mit kleineren Abwandlungen, wie zum Beispiel „Al Hugari“ oder „Hujari“.  In der riesigen Gebirgskette gibt es eine Gegend, die man Howjar nennt. Von dort stammt auch ein Teil des Hojari Weihrauchs und gilt aufgrund der geologischen und klimatischen Bedingungen als der „beste“ omanische Weihrauch.  Doch auch in anderen Teilen des Gebirges, wie in der Grenzgegend zum Najdi wird der Hojari Weihrauch geerntet, auch wenn dieser dann nicht mehr als Hojari Weihrauch bezeichnet werden sollte, so liegen dort ähnliche geologische und klimatische Bedingungen für die höchste Weihrauchqualität vor

Was man über den Oman-Weihrauch und die Omanis aber ganz sicher sagen kann, ist dass Oman zweifelsohne, wie Somalia auch, als Weihrauchland bezeichnet werden kann.  Die Omanis selbst hören den Vergleich mit Somalia aber überhaupt nicht gerne, es gibt einen kleinen, auch politischen, Weihrauchkrieg zwischen den Ländern und es ist offiziell verboten Weihrauch aus Somalia in den Oman zu importieren, wobei natürlich trotzdem auch Somalia Weihrauch im Oman landet. Dennoch: Er gilt im Oman als unrein!  Was beide Länder verbindet, ist der jahrtausendealte Handel mit Weihrauch und so wundert es mich auch nicht, dass manche Geschichtsforscher behaupten, dass es dieser Hojari-Weihrauch war, den das Jesuskind als Gabe erhalten hat. Was den Oman-Weihrauch ebenfalls so besonders macht, sind die intensiven Färbungen, die der Baum abgibt.

 

Oman Weihrauchbaum


Die Färbungen des Oman Weihrauchs

Zwar findet man bei fast allen Weihrauchsorten verschiedene Färbungen, das heißt selbst in einem Boswellia papyrifera Weihrauch oder einem Boswellia serrata Weihrauch findet man ab und zu grünliche oder rötliche Färbungen, doch niemals so zahlreich und intensiv, wie beim Oman Weihrauch: Die Färbungen reichen von grünlich, weißlich bis hin zu honigfarben, rötlich und bräunlichen Weihrauch. Manchmal findet man sogar türkisen und rosafarbenen Weihrauch.

Die höchste, erhältliche Qualitätstufe des Weihrauchs vom Al-Hojari ist der grünlich, transparent-schimmernde Royal-Al Hojari Weihrauch, dieser Weihrauch ist selten, da er nur 3-5% der gesamten Ernte ausmacht. Es gibt noch einen türkissen oder sehr dunkelgrünen Oman Weihrauch, der Sultan Selektion genannt wird, der aber streng genommen gar nicht exportiert werden darf und in der Reserve der Regierung landet. Der ehemalige Sultan von Oman, der leider verstorben ist, war ein echter Weihrauchjunkie und hortete etliche Tonnen der besten Qualität in seinem Lager. Von dieser Reserve wird jedes Jahr etwas freigegeben und durch besonders gute Kontakte bekommen wir wenige Kilo von dieser Reserve.

Aber auch den anderen Qualitäten des Boswellia sacra sollte man seine Aufmerksamkeit schenken und davon gibt es viele.  Der grünliche Oman Weihrauch wird als erste Qualität gehandelt, die zweite Qualität stellt der Superior Weihrauch dar, weißlich, teilweise mit Stichs ins gelbliche. Diese zweite Qualität hat auch den Namen Fusoos (= Perle, oft allgemein für Oman Weihrauch benutzt) oder auch Silber/Silver Weihrauch. Ich finde es aber falsch diesen Weihrauch als 2. Qualität zu bezeichnen.

Die dritte Qualität ist der Amber-farbene und auch rötliche Oman Weihrauch, oft als rötlicher Weihrauch genannt.

Die vierte Qualität stellt jener bräunliche, dunkle Weihrauch dar, der, je nach Ernteort, unter dem Namen Mughsayl und Shaabi bekannt ist. Dieser braune, dunkle Oman Weihrauch ist sehr intensiv und reich an ätherischen Ölen und wird daher bevorzugt für die Destillation verwendet.

Wieso der Oman Weihrauch (oder überhaupt Weihrauch) diese grünliche Färbung hat, ist irgendwie immer noch ein Geheimnis, das selbst die Omanis nicht lösen können. Zwar ist klar, dass in den höheren Gebirgslagen, durch wenig Regen und sehr viel Sonne, der Weihrauchbaum mehr „grünlichen Weihrauch“ freigibt, doch wieso diese Färbungen auftreten, darüber wird immer noch spekuliert. Eine Spekulation lautet, dass gerade die Verletzungen, die höher am Stamm des Baumes und in Regionen der Zweige gemacht werden durch, das Chlorophyll eine grünliche Färbung erhalten, allerdings ist diese Spekulation nicht zu Ende gedacht.

Die anderen Färbungen sind relativ leicht zu erklären, denn je mehr Kondensat oder Regen ein Baum abbekommt und je nach Erntezeit/Ort und vor allem Erntedauer, bekommt der Weihrauch eher einen gelblichen Stich, rötlich-amber und bräunliche Färbung.

 

Weihrauch Qualitäten Färbungen

Die erste Qualität „Royal Hojari“ ist grünlich schimmernd, je nach Monat und Jahr intensiv grün oder auch nur leicht grünlich, wie auf dem Bild.

Die zweite Qualität „Superior Hojari“ ist gelblich, weiß und wird auch Silber Weihrauch genannt.

Die dritte Qualität „Amber“ ist honigfarben bis rötlich

Die vierte Qualität Shaabi habe ich fälschlicherweise zeitweise als „Black Hojari“ bezeichnet, die Färbung ist bräunlich bis ins dunkle. Fälschlich deswegen, da der Weihrauch natürlich nicht aus der Hojar Region stammt.

 

Hier eine Übersichtstabelle zum schnellen Überblick:

 

Qualität / Handelsname

Farbe

Duftprofil

Besonderheit

Geeignet für

Royal Hojari / Green Hojari

grünlich, transparent, hell

frisch, zitrisch, minzig, eukalyptisch, fein

seltene Spitzenqualität, oft nur kleiner Teil der Ernte

Meditation, feines Räuchern, Kenner

Superior / Silver / Fusoos

weißlich, gelblich, hell

zitrisch, klar, harzig, weich

sehr schöne helle Qualität, nicht “minderwertig”

tägliches Räuchern, hochwertige Rituale

Amber / Shazri

honigfarben bis rötlich

fruchtiger, wärmer, intensiver

stärker emotional, runder, wärmer

Herz, Gefühl, Mischungen

Shaabi / Mughsayl

bräunlich bis dunkel

würziger, kräftiger, öliger, tiefer

oft reich an ätherischem Öl, für Destillation interessant

kräftige Räucherung, Erdung

Sultan Selection

sehr dunkelgrün/türkis

sehr fein, selten

kaum regulär exportiert, eher Reserve-/Sonderqualität

Sammler, Raritäten

 

Aussehen des Weihrauchs von Boswellia Sacra:

Die beste Qualität des Oman-Weihrauch sind große Tränen, die sich bei der Verletzung der Rinde des Weihrauchbaums Boswellia sacra sehr gut und zahlreich bilden. Die Tränen sind teilweise zwischen 3-5cm groß, sonst größtenteils zwischen 1-3cm und auch in Erbsengröße unter 1cm. Gries oder Granen, also sehr kleine Harzsstücke, wie z.B. beim Boswellia papyrifera gibt es weniger im Handel.

 

Was bedeutet Hojari-Weihrauch?

Hojari oder Al-Hojari bezeichnet im Handel besonders hochwertigen Oman-Weihrauch aus bestimmten Regionen des Dhofar-Gebirges. Der Name wird mit der Region Howjar / Hojar verbunden, deren Klima, Höhenlage und Böden besonders feine Qualitäten hervorbringen. Im Handel wird “Hojari” allerdings oft sehr großzügig verwendet. Nicht jeder helle Oman-Weihrauch ist automatisch echter Hojari. Auch andere Regionen wie Najdi, Shazri oder Mughsayl bringen sehr gute Boswellia-sacra-Qualitäten hervor, sollten aber botanisch und geografisch sauber benannt werden.

 

Ernteorte:

Im Oman, bis teilweise im Osten von Yemen, sind auch vereinzelte Bäume außerhalb von Dhofar zu finden, doch ganz klar ist Dhofar DAS Weihrauchgebiet im Oman. Im Dhofar gibt es vier besondere Regionen mit Weihrauchbäumen, die besonders viel Weihrauch einer Färbung abgeben. Auch wenn grundsätzlich jeder Baum alle Weihrauchfärbungen abgeben kann, so stammt der Großteil der grünlichen Ernte aus der Hojar-Region.

Weißlichen oder gelbfarbenen Weihrauch finden wir natürlich ebenfalls in der Hojar-Region, da der Baum immer alle Färbungen gibt, doch im Handel erhältliche weiße Oman-Weihrauch stammt oft aus der Region Najdi. Rötlichen oder amberfarbenen Weihrauch importieren wir zwar ebenfalls aus der Hojar-Region, doch oft stammt dieser Weihrauch (der dann natürlich nicht Hojari-Weihrauch heißen sollte), aus der Region Shazri.

 Manche Händler benennen die verschiedenen Färbungen und Qualitäten auch nach diesen Regionen, das heißt der grünliche Weihrauch heißt Al-Hojari, der Weiße Al- Nejdi, der Rötliche Weihrauch wird auch als Al-Shazri bezeichnet und der bräunliche Al-Shaibi

 

Der Duft:

Obwohl alle Oman Qualitäten einen gleichen Grundduft in sich tragen, so findet man in jeder Qualität eine andere „Duftfärbung“. Grundsätzlich riecht der Oman Weihrauch sehr besonders, nach Amber und Kiefer, aber auch süßlich nach Vanille mit intensiver Zitrus und Orangenote.

Der grünliche Oman-Weihrauch duftet leicht bis manchmal auch schwerer nach Eukalyptus und Minze und hat etwas sehr frisches.

Der Weißliche hat weniger dieser Eukalyptus und Minznote und mehr das leicht zitronige.

Der Rötliche hat eine sehr intensive fruchtige Note

Der Bräunliche ist noch fruchtiger und auch würziger.

 

Wirkung:

In der Räuchertradition wird Boswellia sacra mit Reinigung, Erhebung, Gebet, Meditation und geistiger Klarheit verbunden. Die Wirkung wird dabei nicht medizinisch verstanden, sondern als Duft-, Raum- und Ritualerfahrung.

Viele Menschen empfinden grünen Hojari als besonders klar, geistig öffnend und meditativ. Helle Qualitäten wirken oft erhebend, frisch und licht. Rötliche Qualitäten werden häufig als wärmer, fruchtiger und gefühlsnäher erlebt. Dunklere Oman-Weihrauche können erdender, kräftiger und körperlicher wirken.

So entsteht eine einfache Faustregel: Je heller und grüner der Weihrauch, desto klarer und frischer wirkt er. Je rötlicher oder dunkler, desto wärmer, tiefer und erdiger wird sein Charakter.

Der grüne Weihrauch aus dem Oman wirkt stärker auf der mentalen und spirituellen Ebene, er öffnet den Geist und die Seele.

Der Weiße und Gelbe wirkt auch auf der mentalen und spirituellen Ebene, noch auch mehr auf körperlicher Ebene klärend und erhebend.

Der Rötliche wirkt sehr stark auf der Gefühlsebene und im „Bauch“.

Der bräunliche  und dunklere Oman-Weihrauch wirkt erdend und anregend.

Man kann sagen: Je dunkler der Farbton wird, also rötlich-bräunlich, desto mehr wirkt der Weihrauch energetisch auf der Körperebene und Gefühlsebene.

 

Weitere Verwendung:

Der Oman Weihrauch, besonders in den höheren Qualitäten, hat vermutlich einen hohen Anteil an Boswelliasäuren, vorallem haben sie ein recht ausgeglichenes Boswelliasäurenprofil.

Der Boswellia sacra, vor allem der grünliche, der auch Male oder medical frankincense genannt wird, wird von vielen Omanis in Wasser gelegt und am nächsten Tag getrunken. Doch natürlich wird der Oman Weihrauch auch verräuchert und zwar jeden Tag. Das Verräuchern von Räuchermitteln ist im Oman sehr verbreitet, nicht ohne Grund gibt es im Oman hunderte Familien, die ihre verschiedenen Bokhur-Mischungen herstellen. Doch Weihrauch ist und bleibt das beliebteste Räuchermittel. Nicht nur um die bösen Geister zu vertreiben, sondern auch um sich selbst und die Kleidung zu „beduften“, also als Parfum. Man sagt, dass ein riechender Körper böse Geister anzieht und es deswegen so wichtig ist, sich mit Weihrauch zu parfümieren.

 

Weitere Namen und Synonyme:

Boswellia carterii, Boswellia bhaw-daijana, Hougari, Hojary, Hojari, Oman Weihrauch, Maghar, Beyo, Luban, Bibelweihrauch, Omanweihrauch, Arabischer Weihrauch

Wie räuchert man Boswellia sacra?

Boswellia sacra kann auf Räucherkohle oder besonders fein auf einem Weihrauchbrenner mit Metallplatte geräuchert werden. Für hochwertige Hojari-Qualitäten empfehle ich eher sanfte Hitze, damit die frischen, zitrischen und minzigen Duftnoten nicht sofort verbrennen. Auf zu heißer Kohle entwickelt Weihrauch zwar kräftigen Rauch, verliert aber schneller seine feinen Kopfnoten.

Für den Anfang reichen wenige Harztränen. Gerade Royal Hojari und Superior sind intensiv genug, um einen Raum mit sehr wenig Harz zu erfüllen. Da der Boswellia sacra Weihrauch relativ viele Gummen enthält, ist es absoulut wichtig, dass man den Weihrauch vor dem Räuchern mörsert! Die meisten Kundenanfragen warum ein "Weihrauch nicht schmilzt", haben mit dem Boswellia sacra Weihrauch zu tun.

 

Häufige Fragen zu Boswellia sacra

Was ist Boswellia sacra?

Boswellia sacra ist eine Weihrauchbaum-Art aus der Familie der Balsambaumgewächse. Das Harz dieses Baumes wird als Oman-Weihrauch oder arabischer Weihrauch gehandelt und besonders wegen seines hellen, zitrischen und frischen Duftes geschätzt.

Was ist Hojari-Weihrauch?

Hojari oder Al-Hojari bezeichnet besonders hochwertigen Oman-Weihrauch aus bestimmten Regionen des Dhofar-Gebirges. Im Handel steht Hojari meist für grünliche, helle oder sehr feine Boswellia-sacra-Qualitäten.

Wo wächst Boswellia sacra?

Boswellia sacra wächst vor allem im Oman, besonders in der Region Dhofar, außerdem im Jemen und angrenzenden Gebieten. Die Landschaft, Höhenlage und klimatischen Bedingungen beeinflussen Farbe, Duft und Qualität des Harzes.

Wie riecht Boswellia sacra?

Boswellia sacra riecht hell, harzig, zitrisch, frisch und balsamisch. Manche Qualitäten zeigen Noten von Orange, Zitrone, Kiefer, Minze, Eukalyptus, Amber oder feiner Vanillesüße.

Was ist Royal Hojari?

Royal Hojari ist eine besonders feine, meist grünlich-transparente Spitzenqualität des Oman-Weihrauchs. Sie ist selten und wird wegen ihres frischen, klaren und zitrisch-minzigen Duftes besonders geschätzt.

Ist grüner Weihrauch besser als weißer oder amberfarbener?

Grüner Weihrauch gilt oft als besonders hochwertig und selten. Das bedeutet aber nicht, dass weiße, gelbliche, amberfarbene oder dunklere Qualitäten schlecht sind. Sie haben andere Duftprofile und können je nach Anwendung sogar besser passen.

Was ist der Unterschied zwischen Boswellia sacra und Boswellia carterii?

Im Handel bezeichnet Boswellia sacra meist Oman-Weihrauch, während Boswellia carterii häufig für somalischen Weihrauch verwendet wird. Botanisch sind beide sehr nahe verwandt und wurden deswegen von Botanikern als die "selbe Art" bezeichnet. Doch jeder Importeuer und Weihrauchkenner wird dem widersprechen. Es sind definitiv zwei verschiedene Arten

Wie räuchert man Boswellia sacra?

Boswellia sacra kann auf Kohle oder Weihrauchbrenner geräuchert werden. Für hochwertige Hojari-Qualitäten eignet sich sanfte Hitze besonders gut, damit die feinen zitrischen und minzigen Duftnoten erhalten bleiben. Vorher sollte der Weihrauch gemörsert werden.

Ist Boswellia sacra medizinisch verwendbar?

Boswellia sacra wird traditionell auch außerhalb des Räucherns verwendet. Räucherwelt verkauft Boswellia-sacra-Harze jedoch als Räucherstoffe, nicht zur innerlichen oder medizinischen Anwendung.

Welcher Oman-Weihrauch ist der beste?

Der beste Oman-Weihrauch hängt vom Zweck ab. Royal Hojari ist besonders fein und frisch, Superior ist hell und zitrisch, Amber wirkt wärmer und fruchtiger, Shaabi oder Mughsayl sind dunkler, kräftiger und erdender.

 

Über den Autor

Dieser Artikel wurde von Georg Huber, Gründer von Jeomra’s Räucherwelt und Autor vieler Bücher, verfasst. Georg beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Weihrauch, Boswellia-Arten, Harzqualitäten, Herkunftsregionen und der traditionellen Anwendung von Räucherstoffen. Er hat das umfangreichste Weihrauchsortiment der Welt und importiert alle bekannte und unbekannte Weihrauchsorten, die es gibt. Er gilt international als Koryphäe des Weihrauchs.

 

überarbeitet: Juni 2026

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